Milben beim Pferd

Milben beim Pferd

Welche Milben kann ein Pferd haben? Eine weit, verbreitete Art welche Pferde befallen kann, ist die rote Vogelmilbe oder Grasmilbe.

Bei den Milben handelt es sich um parasitär lebende Spinnentiere, die sich auf der Haut von Pferden wohlfühlen. Hier graben sie mit ihren Werkzeugen kleine Gänge in die oberste Haftschicht. In diesen Kanälen erfolgen das komplette Leben, die Eiablage und die Ausscheidung von Kot. Durch die Bewegungen unterhalb der Haut und den Kot, der die Haut stark reizt, kommt es zu starkem Juckreiz, einer Milbenallergie, schmerzenden Infektionen und zur Räude.

Wie schütze ich mein Pferd vor Milben?

Bester Schutz des Tieres ist ein stabiles Immunsystem, welche sich selbstständig gegen die kleinen Parasiten zur Wehr setzen kann. Hierzu ist ein regelmäßiger Ausgang zur Weide, sowie ein geringes Stresslevel vonnöten. Weiterhin kann durch die Zugabe von Kräutern der Magen-Darmtrakt gestärkt werden. Immunsystem und Magen-Darmtrakt stehen in einer direkten Verbindung zueinander, sodass das Wohlbefinden in diesem Bereich zu einer Steigerung der Immunität führt.

Zudem können Hagebutten, Äpfel und Karotten gefüttert werden. Durch zahlreiche Vitamine bekommt das Tier neuen Aufschwung.

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Neben dem Immunsystem muss auch auf die Hygiene geachtet werden. Milben lieben eine feuchte, wärme Haut. Besonders dann, wenn das Tier nicht ausreichend oft gepflegt wird, verharren die Milben lange Zeit, legen viele Eier und erweitern ihre Population massiv. Daher ist ein regelmäßiges Bürsten des Fells und Einreiben mit Pflegemitteln wichtig. Die Bürsten sollten nach jedem Nutzen gesäubert werden, sodass sie keinen Sammelpunkt für zahlreiche Milben darstellen.

Die Behandlung – Mittel gegen Pferdemilben

Es gibt eine Vielzahl von Mitteln, um Milben bekämpfen zu können. Hierzu gehört beispielsweise das Pilz und Milbenmittel von Peticare. Da es frei von Antibiotika und Cortison ist, kann es sogar bei Jungpferden oder Fohlen genutzt werden. Einfaches Aufträufeln auf das Fell sorgt für schnelle Linderung des Juckreizes.

Weitere Mittel sind das ANiForte Neemöl Milbenshampoo oder das Kokosöl von 100ProBio*. Es handelt sich in beiden Fällen um rein biologische Produkte, die ohne Chemie arbeiten. Das Fell wird mit den Mitteln eingerieben, sodass der PH-Wert der Haut leicht geädert wird. Dies führt dazu, dass die Milben keine Nahrung mehr finden können, keine Eier mehr legen und absterben.


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Kieselgur – Was ist das und wie kann es helfen?

Kieselgur kommt hauptsächlich gegen die rote Vogelmilbe zum Einsatz. Bei Kieselgur handelt es sich um ein Pulver, das aus den Schalen fossiler Kieselalgen gewonnen wird. Das Produkt wird in pulverisierter Form angewandt. Es lässt sich einfach auf die Haut auftragen, wo es einen schützenden Film bildet. Da das Kieselgur hauptsächlich aus Mineral besteht, kommt es beim Kontakt mit dem Parasiten zum Absterben. Das Mineral dringt in die Haut der Milbe ein, die vor dem Austrocknen schützen soll und lässt das Tier von innen heraus vertrocknen.

Wichtig: Beim Auftragen des Kieselgurs sollte ein Mundschutz getragen werden, damit das feine Pulver nicht in die Atemwege gelangt.

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Schwefelblüte gegen Milben beim Pferd – Die Anwendung

Zur Anwendung sollte die Blüte mit Olivenöl gemischt werden. Zwei Teelöffel Olivenöl werden mit einem Teelöffel Blütenextrakt ausreichend vermischt, bis eine einheitliche Flüssigkeit entstanden ist. Anschließend wird ein kleiner Holzspatel benötigt. Mit diesem wird die Mischung direkt auf die betroffene Hautstelle des Pferdes aufgetragen. Der Holzspatel sorgt dafür, dass es nicht zu Verunreinigungen der Mischung durch Bakterien kommt. Schwefelblüte gegen Pferdemilben ist ein Geheimtipp!

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Kann Lebermoosextrakt beim Pferd auch gegen Milben wirken?

Ein weiteres hilfreiches Mittel ist das Relax Lebermoos 500 ml. Lebermoos wird zwar meist nur gegen Pilzbefall genutzt, kann aber auch bei Milbenbefall helfen. Das Mittel wird innerlich angewandt, weswegen es über das Wasser oder gar als Impfung verabreicht werden muss. Das Lebermoos wirkt Immunsystems stärkend, wodurch sich eine Besserung des Zustandes einstellt. Die Haut des Pferdes kann sich deutlich besser gegen den Milbenbefall wehren.

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Milben beim Pferd vorbeugen – 3 Tipps

1. Da die Milben nicht nur auf der Haut, sondern auch in der Mähne sitzen können, ist es wichtig, dass Fell und Mähen regelmäßig gebürstet werden. So werden Eier, Larven und Tiere ausgekämmt.

2. Regelmäßige Anwendung von Milbenmittel für das Pferd kann präventiv wirken. In Absprache mit dem Veterinär kann eine Dosierung und ein Anwendungsinterval festgelegt werden. Zudem kann in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt die richtige Therapie gefunden werden, um die Milben natürlich behandeln zu können.

3. Da die Milben im Ohr ebenso gerne vorkommen wie auf dem Fell, sollte eine regelmäßige Kontrolle des Gehörganges erfolgen. Schnell lässt sich eine dunkle Verkrustung erkennen, wenn ein Befall durch Milben im Ohrinneren vorliegt.

Können sich Milben beim Pferd auf den Menschen übertragen?

Die Milben werden meist von Tier zu Tier übertragen. Nicht selten jedoch, können sich in Haarbürsten, Zügeln und anderen Gegenständen Larven, Eier oder sogar Milben selbst absetzten. Diese können auch auf den Menschen übertragen werden. Daher ist es sehr wichtig, dass alle Gegenstände, die mit dem befallenen Tier in Kontakt waren, sofort mit einem Spray behandelt werden. Nur so kann die Milbe absterben und eine Gefahr der Verbreitung entfällt.

Homöopathische Mittel und Hausmittel wie Apfelessig oder Tiroler Steinöl können dem Tier, ohne gesundheitliche Risiken, einen Weg zur Besserung bescheren. Wer Milben beim Pferd behandeln möchte, wird schnell feststellen, dass diese Mittel wirksame Helfer sind, denn sie stärken das Immunsystem und bewirken somit den Widerstand der Haut gegen die Tiere.  

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