Vogelmilben

Was sind Milben bei Vögeln? Die Vogelmilbe, meist ist die rote Milbenart gemeint, weil sie am meisten vorkommt, befällt bevorzugt Vögel. Sie ist ein spinnenartiges Tier und befällt den Wirt äußerlich. Die Milbe hat Mundwerkzeuge, die zur Stechborste geformt sind. Damit wird in die Haut des Wirts gestochen. Das Blut dient der Milbe als Nahrung.

Unterarten der Vogelmilbe

Federmilben kommen sehr häufig vor. Wie der Name sagt, sind diese vor allem auf den Federn der Vögel zu finden. Vor allem am Federende halten sie sich gerne auf. Die Milben fressen die Federn an, daher wirken diese recht oft ein wenig ausgefranst.

Luftsackmilben sind eine weitere Unterart. Sie bemerkt man recht schnell, weil die Vögel beim Fliegen an Atemnot leiden. Oft sind die Luftsackmilben auch 

vogelmilben bei hühnern

als Kropf zu erkennen. Diese Milbenart verbreitet sich schnell und ist gefährlich, da sie wahrhaftig in die Atemwege eindringen.

Nicht weniger angenehm sind Grab- und Räude Milben. Diese befallen die Hornschicht an den Beinen und am Schnabel der Vögel. Sie dringen unter die Haut ein und bohren sich darunter richtige Gänge. Die Bohrlöcher sind vor allem am Schnabel recht gut zu erkennen. Gut ist, dass diese Milben nur dann vorkommen, wenn die Tiere schlecht gehalten werden. Wenn Sie auftreten, muss eine sofortige Behandlung beginnen.

Die nordische Vogelmilbe ist enorm klein und lebt für die gesamte Lebensdauer auf dem Wirt. Sie kommt vor allem bei wildlebenden Vögeln vor, kann aber auch Tiere in Haltung betreffen. Man nennt diese Form oft auch schwarze Vogelmilbe.

Gerade die rote Variante der Milbe kann auch Menschen oft befallen. Sie kommt bei Wildtieren, in Ställen und der freien Natur vor. Bei Menschen spricht man bei einem Befall auch gerne von der Vogelhalterkrätze. Die Bekämpfung der roten Vogelmilbe ist wichtig, um sich als Mensch davor schützen zu können.

Wen können die Milben befallen?

Die Parasiten bevorzugen vor allem Ziervögel oder auch den Wellensittich. Sie gehen aber ebenso auf Geflügel und Tauben. Nicht nur das, selbst Säugetiere wie Nagetiere, Hunde und Pferde werden befallen. Auch Menschen sind nicht sicher vor der Vogelmilbe. Die Parasiten können sich auch in der Wohnung aufhalten, hier auch bevorzugt in Ecken und Kanten. Beim Hund werden sie natürlich auch recht schnell auf den Menschen übertragen. Daher sollte man die Vogelmilben im Haus bekämpfen, wenn man erst einmal auf sie aufmerksam wurde.

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Die Symptome

Bei allen Lebewesen, die von den Parasiten befallen werden, sind die Symptome eindeutig zu erkennen. Die Bissstellen entzünden sich sofort und jucken extrem. Lediglich bei einem Pferd können die Symptome mit einem Ekzem verwechselt werden. Hier sollten die Besitzer lieber genauer hinschauen, es ist enorm wichtig, die Vogelmilben richtig erkennen zu können.

Wie sehen die Parasiten aus?

Die rote Vogelmilbe, wie auch andere Milbensorten, sind meist sehr klein. Die rote Milbe alleine ist nur wenige Millimeter groß. Die Vermehrung dieser Art findet über die Eier statt. Gerade im Sommer fühlt sich die rote Milbe in einem Vogelstall/ Hühnerstall sehr wohl. Der Parasit ist nachtaktiv und versteckt sich am Tage. Daher ist es wichtig, die Spalten und Ritzen der Ställe zu überprüfen, um die Parasiten rechtzeitig entdecken zu können.

Die Milbe der roten Art, hat vier Laufbeinpaare und der Habitus ist eiförmig. Männchen sind eher weiß oder grau, während gerade die Weibchen nach der Nahrungsaufnahme rot oder schwarz sind. Die Milbenarten unterscheiden sich allgemein nur durch wenige Kleinigkeiten. Sind somit alle doch gut zu erkennen.

Vorkommen der Vogelmilbe

Vogelmilben sind weltweit verbreitet. Meist verstecken sich die Parasiten, obwohl es auch Berichte gibt, dass Menschen am Tage befallen wurden. Die Parasiten halten sich vor allem dort gerne auf, wo es warm ist. In ihren Verstecken werden auch die Eier gelegt, wo schon nach 2-3 Tagen die Larven schlüpfen. Die Vogelmilbe lebt nur eine Woche, wenn die Bedingungen optimal sind. Jedoch kann die Milbe bei niedrigen Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad sogar bis zu 190 Tage überlegen und das ohne Nahrungsaufnahme, aber bei einer hohen Luftfeuchtigkeit. Es ist kaum zu glauben, aber die rote Vogelmilbe beim Hamster ist auch schon vorgekommen. Auch hier fühlen sich Milben sehr oft wohl.

Die Behandlung – wirksame Mittel gegen Vogelmilben

Bei Menschen reicht es aus, zu einer Juckreiz stillenden Salbe zu greifen. Für Tiere gibt es mehrere Produkte, die recht hilfreich sind.

Hier finden sich einige Produkte, die sofort einsetzbar sind, wenn das Tier befallen ist, die aber auch zum Teil vorbeugend verwendet werden können:

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Nicht selten kommt auch die Frage „Helfen Raubmilben gegen Vogelmilben“ auf. Und ja, es ist lohnend, Raubmilben kaufen* zu gehen, denn diese können die Milben vernichten.

Bei Hühnern muss sehr schnell gehandelt werde, denn die Jungtiere können an einem akuten Milbenbefall sogar sterben. Der Blutverlust ist es, der so bedrohlich für die Jungtiere ist und von daher ist schnelles Handeln von Nöten. Aber auch für die ausgewachsenen Hühner bedeuten die Parasiten Stress, weil diese einen starken Juckreiz auslösen. Neben den passenden Mitteln für die Tiere, sollte der Stall immer sehr gut sauber gehalten werden. Er ist ein wunderbarer Herd für die Milben. Es ist angeraten, einmal in der Woche den Hühnerstall zu reinigen. Was bedeutet, dass eine Komplettreinigung erfolgen sollte, auch Streu muss entfernt werden. Am besten arbeitet man mit einem Dampfstrahler, der kann jede Form von Dreck, auch in den Ecken, entfernen. Bei Hühnern ist vor allem Kieselgur sehr zu empfehlen, um die Vogelmilben bekämpfen zu können. Die Hühner Therapie ist enorm wichtig, um einen großen Befall in den Griff zu bekommen.

Fazit:

Die Vogelmilbe ist in jeder Art für Tiere bedrohlich. Vor allem kann sich der Parasit recht schnell ausbreiten, weshalb auch schnell gehandelt werden muss. Mit den richtigen Mitteln und der dazugehörigen Hygiene, können die Parasiten ausgerottet werden oder erst gar nicht entstehen.

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