Warum fallen alle Kryptowährungen gleichzeitig?

Jeder, der Geld anlegen will, muss überlegen, wie er das tut. Wie viel soll angelegt werden? Und über welchen Zeitraum? Welches Risiko ist man gewillt in Kauf zu nehmen? Wie hoch soll die Rendite sein? Muss das Geld im Zweifelsfall kurzzeitig verfügbar sein?

Es gibt eine ganze Reihe von Fragen, denen man sich stellen muss. Wenn der Betrag zu gering ist, um es in Immobilien zu investieren, was zweifellos eine der sichersten Anlagen auf längere Zeit ist, muss man über die Alternativen nachdenken. Da gäbe es Sparbücher, Anleihen, Wertpapiere und Fonds, Rohstoffe, andere Währungen und eben Kryptowährungen. Wer zu wenig zum Anlegen hat, kann sich mit dem Geld, das „zu viel“ vorhanden ist, zumindest gut amüsieren und versuchen, es beim Glücksspiel zu vermehren. Beispielsweise bei Verde Casino. Das ist zwar keine wirkliche Alternative als Anlageform, aber immerhin bringt das Spaß, Unterhaltung, Spannung und mit viel Glück tatsächlich auch sehr viel Geld. Aber kommen wir zu den ernstzunehmenden Möglichkeiten.

Klassisch: wenig Risiko, wenig Gewinn — das Sparbuch

Wenn wir in den letzten 10 Jahren eines gelernt haben, dann ist es die Tatsache, dass ein Sparbuch zwar ein sicherer Hafen für Geld ist, dass man damit aber wenig bis gar nichts verdient. Im Gegenteil. Ist die Inflation höher als es die Zinsen sind, schrumpft das Vermögen. Aber dafür ist es jederzeit kurzfristig „griffbereit“. Da weiß man was man hat.

Klassisch aber langfristig: Gold, Grund und Boden

Lange Zeit galt Gold als sichere Anlage für jene, die sich einen Notgroschen zum Vermehren zur Seite gelegt haben. Nun ist der Goldpreis längst nicht mehr nur im Steigen, sondern es gab Auf-und-abs. Gold ist ein begehrtes Spekulationsobjekt. Die Rendite war schon einmal besser. Aber allzu groß ist das Risiko eines Wertverfalls dennoch nicht. Aber: man sollte dieses Geld nicht zwingend kurzfristig benötigen. Grund und Boden hingegen wurde im Laufe der Zeit knapper und teurer. Immobilien sind ein begehrtes Spekulationsobjekt. Es ist anzunehmen, dass die Preise weiter steigen. Aber das muss man sich leisten können.

Etwas moderner, Mutig, mit Risiko: Wertpapiere und Fonds

Wertpapiere sind Anteilsscheine, die man an den Börsen erwerben kann. Man wird zum Miteigentümer von Aktiengesellschaften und nascht über Umwege an deren Gewinnen mit. Im Gegenzug profitiert eine solche AG von Ihrer Investition, weil dadurch Geldmittel vorhanden sind, die für Investitionen usw. benötigt werden.

Das Problem ist, dass Aktienkurse nicht immer nur steigen. Das hat die Wirtschaftskrise 2009 gezeigt. Wenn der Markt unsicher ist, sinken die allermeisten Kurse im Kollektiv. Panik an den Börsen ist ein Horror für jeden Anleger. Wer aber ein gutes Geschick beweist, kann innerhalb kurzer Zeit schöne Renditen erzielen.

Anlagen in Anleihen oder Fremdwährungen sind mit weniger Risiko behaftet, bringen aber auch weniger Rendite. Und schnelle Gewinne sind nicht zu erwarten.

Modern und mutig: Kryptowährungen

Kryptowährungen sind für alle von uns nicht wirklich greifbar. Rechenzentren errechnen ständig neue Bauteile der sogenannten Blockchain, wobei Anteile davon den Wert von Bitcoins und Co darstellen. Es ist ein rein virtueller Wert, der die Wertigkeit vieler Kryptowährungen definiert.

In den Anfängen konnte man selbst noch Bitcoins schürfen, indem man seinen Rechner, bzw. seine Grafikkarte zur Verfügung stellte, um die Rechenleistung global gesehen zu erhöhen und die Blockchain voranzutreiben. Inzwischen reicht das aber nicht mehr aus, um auch nur ansatzweise einen Bitcoin zu schürfen. Das haben gigantische Bitcoin-Mines übernommen. Und Bitcoins werden über Kryptobörsen gehandelt. Und man kann hier und dort auch mit einzelnen dieser Währungen Transaktionen abwickeln.

Das Risiko ist immens in Anbetracht der Tatsache, dass das alles etwas rein Imaginäres ist. Aber die Aussicht auf Erfolg ist ebenfalls groß. Jene, die ihre BTC seit mehreren Jahren haben, konnten Kursgewinne von mehreren 1000 % erzielen. Bitcoins hat viele Millionäre und Milliardäre hervorgebracht. Und in diesem Kielwasser finden viele weitere Kryptowährungen nahrhaften Boden. Inzwischen gibt es hunderte davon.

Und wenn es mal abwärts geht?

Die Kurse sind teilweise extrem gestiegen und haben Skeptiker stets positiv überrascht. Wenn es aber Korrekturen gibt, dann betrifft das fast alle Kryptowährungen. Einfacher Grund: die meisten sind direkt an den Kurs von Bitcoin gekoppelt. Und selbst die, die anderweitig verankert sind, folgen den Trends. Denn wovon werden die ausgelöst? Von Marktsituationen, Ängsten und behördlichen Eingriffen hinsichtlich Reglementierung.

Wenn beispielsweise eine Kryptobörse pleitegeht oder wegen Cybercrime geplündert wird, geht eine Panikwelle um. Die erfasst alle Bereiche, die auf ähnlichen Prinzipien beruhen. Herrscht Panik, dann wird verkauft. Die Kurse fallen. Und dann eben so ziemlich alle. Denn selbst die, die ruhig bleiben wollten, sehen die fallenden Kurse aufgrund der Verkäufe und wollen am Ende nicht diejenigen sein, deren Rendite dahinschmilzt. Also verkaufen auch viele von diesen. Die Abwärtsspirale dreht sich schneller — und erfasst dann eben sämtliche Kryptowährungen.

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