Rote Vogelmilbe

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Die rote Vogelmilbe ist ein Ektoparasit bei Vögeln, der Blut saugt. Er kommt sowohl bei wild lebenden Vögeln wie auch bei Singvögeln und bei Wirtschaftsgeflügel wie Hühnern vor. Unter Umständen kann es auch vorkommen, dass der Parasit als Fehlwirt auch Menschen und andere Säugetiere befällt. Man spricht dann von der Vogelhalterkrätze. Der Parasit ist ca. 750 – 840 Mikrometer lang und 400 Mikrometer breit. Sind die Lebewesen noch nüchtern, dann sind sie weißlich grau gefärbt. Sobald Sie Nahrung zu sich genommen haben, sprich Blut gesaugt, erscheint deren Körper in der roten Farbe des Blutes. Der Körper der roten Vogelmilbe ist in zwei Abschnitte geteilt, und zwar in den größeren Rumpfabschnitt mit den Beinen und einem kleineren Abschnitt, der die Mundwerkzeuge trägt. Die rote Vogelmilbe legt ihre Eier nicht auf dem Wirt ab, sondern im Nest oder in der Nähe des Nestes. Bei Hühnern sind das meist Ritzen und Hohlräume im Käfig oder Stall.

Die rote Vogelmilbe schlüpft im sechsbeinigen Larvenstadium aus dem Ei und durchläuft zwei achtbeinige Nymphenstadien. Alle Stadien sind blutsaugend, wobei bemerkenswert ist, dass er zwischen den Stadien nicht auf dem Wirt bleibt, sondern ihn unmittelbar nach einer Mahlzeit verlässt. Pro Eiablage werden zwischen 3 und 4 Eier gelegt. Das Weibchen kann jedoch in ihrem Lebenszyklus bis zu 300 Eier produzieren. Das Weibchen hat bei einer Temperatur von 25 Grad eine Lebensdauer von 6 Wochen, welche sich bei Temperaturen von 5 Grad auf 9 Monate ausdehnt. Tiere, die keine Möglichkeit zur Nahrungsaufnahme haben, können bis zu 34 Wochen überleben.

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Wen können rote Vogelmilben befallen?

Sehr oft werden Hühner im Stall von der roten Vogelmilbe befallen. Es tritt jedoch auch Vögel in freier Wildbahn oder Singvögel. Selten kann es auch zu einem Befall des Menschen kommen.

Befall von roten Vogelmilben – Die Symptome

Befällt die rote Vogelmilbe Hühner, dann geschieht das in erster Linie in der Nacht. Er Parasit saugt Nacht für Nacht das Blut des Wirtes. Als Halter erkennt man dies an täglich schwächer werdenden Hühnern und einem Vitalitätsverlust. Des Weiteren verlieren die Kämme der Tiere ihre rote Farbe.

Die Behandlung – Mittel gegen rote Vogelmilben

Wenn klar ist, dass die rote Vogelmilbe im Hühnerstall Einzug gehalten hat, dann ist ein schnelles Handeln wichtig. Der Stall muss sofort komplett gereinigt werden. Es müssen möglichst alle Nester der Milben gefunden werden. Bei Bedarf kann hier auch ein Insektizid eingesetzt werden.

Rote Vogelmilben vorbeugen – 3 Tipps

Zur Vorbeugung gegen die rote Vogelmilbe kann von Anfang an bei Stallpflege Kieselgur eingesetzt werden, indem der komplette Stall mit einer Kalkputzschicht versehen wird.

Sehr hilfreich ist es auch, wenn man den Milben den Zugang zu den Hühnern erschwert, indem man die Sitzstangen der Hühner mit öligen Substanzen wie Speiseöl, Diesel oder Ballistol bepinselt. Die Milben bleiben so auf den Stangen kleben und verenden, bevor sie den Wirt erreichen.

Vorbeugend kann auch der Stall mit Walnussblättern ausgestreut werden. Stroh sollte in jedem Fall als Einstreu vermieden werden.

Fazit:

Als Hühnerhalter kann man bereits im Vorfeld viel tun, um der roten Vogelmilbe das etablieren im Stall gar nicht erst zu ermöglichen. Dazu zählen die Vorbeugemaßnahmen und in jedem Fall ein sauberer und gepflegter Stall. Kommt es dennoch zu einem Befall, dann muss schnell gehandelt werden, um den Schaden zu begrenzen.

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Letzte Aktualisierung am 18.02.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API