Wie gefährlich Milben sein können

Ein Mensch kann auf Milben sehr unterschiedlich reagieren. Einige bemerken keine Symptome, selbst bei einem starken Befall, andere reagieren zum Beispiel mit allergischen Reaktionen. Aber auch Asthma und Krätze können die Folge sein. Es gibt über 50.000 unterschiedliche Milbenarten, davon können aber nur wenige dem Menschen wirklich gefährlich werden.

Besonders problematisch sind häufig Hausstaubmilben, die zwar nicht unbedingt gefährlich sind, aber dennoch Erkrankungen auslösen können. Der Parasit ernährt sich dabei von Hautschuppen und Pilzen, ist somit natürlich besonders häufig im Bett zu finden. Dort können sich die Milben unbegrenzt vermehren, ohne dass wir es wirklich erkennen. Besonders der Kot der Parasiten führt häufig zu einer Allergie, im schlimmsten Fall sogar zu Asthma Erscheinungen. Mit ein paar Hilfsmitteln im Bett, kann aber unser Schlafgemach vor Milben abgesichert werden.

Grabmilben meiden

Diese Parasiten sind noch schlimmer, da sie ihre Eier in der Haut des Wirtes ablegen. Die Folge ist meistens ein schwerer Juckreiz. Aber auch Krätze können durch sie ausgelöst werden. Die Grabmilben sind vor allem in trockenen Grasflächen zu finden und sitzen auf den Halmspitzen, während sie auf ihre Wirte warten.

Milben in Lebensmitteln möglich

Die kleinen Schädlinge tauchen bevorzugt in Lebensmitteln auf. Mehl und Getreide sind dafür besonders anfällig, ebenso praktisch alle Teigwaren und auch Ölfrüchte. Meistens lässt sich der Milbenbefall aber schnell erkennen. Die Produkte weisen eine bräunliche, teilweise sehr helle Staubschicht auf. Der Geschmack ist minzig, leicht süßlich, teilweise auch bitte und das Produkt wird krümelig. Besteht der Verdacht, sollte das Produkt auf einer Oberfläche (am besten dunklen Fläche) verteilt werden. Halten Sie dann Ausschau nach hellen Punkten, die in Etwa eine Staubkorngröße aufweisen und sich bewegen. Bereits nach einigen Minuten nehmen dann die Bewegungen deutlich zu. Dabei stellt sich auch oft die Frage: sind hausgemachte Säfte gesund? Denn auch in Obst und Gemüse können natürlich Milben sein. Häufig lässt sich das aber bei einem kleinen Befall nicht erkennen. Sofern das Obst gründlich gereinigt wird, schaden die Milben bei Aufnahme nicht. Ohnehin töten unsere Magensäfte die Schädlinge ab.

Haarbalgmilben

Sie befinden sich in den Haarfollikeln des Menschen, teilweise im Gesicht und ernähren sich besonders gerne von Bakterien und Fett. Sie sind aber völlig harmlos. Sie sind auf jedem Menschen vorhanden. Allerdings gibt es Studien, die zu dem Entschluss kommen, dass bei einer massenhaften Vermehrung Zusammenhänge mit Akne und Rosazea bestehen. Bei Tieren können diese Milben sogar zu einer Schwächung des Immunsystems führen.

Milben einfach vermeiden

Auf unseren Seiten finden sich viele Tricks und Tipps und vor allem Utensilien, mit denen Milben der Gar ausgemacht werden kann. Hygiene ist dabei besonders wichtig. Wer häufig putzt und staubsaugt, hat schon die Hälfte der Miete. Die Räume sollten zudem regelmäßig gelüftete werden, Feuchtigkeit ist zu vermeiden. Auch die Matratze sowie die Couch sollten mehrmals in der Woche abgesaugt werden. Das alles kann den Befall deutlich minimieren. Ganz loswerden, das gelingt jedoch nicht.

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