Milbenbisse – Milbenstiche Erkennen und behandeln

Milbenbiss juckt Frau

Bei Milben handelt es sich um die artenreichste Untergruppe der Spinnentiere. Sie können je nach Art zwischen 0,1 Millimeter (Haarbalgmilben) und drei Zentimeter (Zecken) groß werden.

Aufgrund ihres enormen Artenreichtums ernähren sie sich je nach Untergruppe äußerst verschieden:

So fressen Raubmilben andere Milbenarten und werden daher auch zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Andere Arten ernähren sich von Pflanzen oder Pilzen, Aas oder abgestorbenem Gewebe. Sie treten unter anderem im Gras, im Bett, in der Kleidung oder an einem Hund als Wirt auf.

Wie sehen Milbenbisse und Milbenstiche aus?

Nur wenige Milbenarten stellen eine tatsächliche Gefahr für den Menschen dar. Die am häufigsten vorkommenden Arten sind die Hausstaubmilbe, die Grasmilbe und die Haarbalgmilbe. Milben selbst lassen sich daran erkennen, dass sie wie kleine schwarze, rote oder weiße Punkte aussehen, die auf der Haut krabbeln. Woran lassen sich Milbenbisse erkennen, wie sieht der Milbenbiss aus? Die Bisse sind Insektenstichen ähnlich, mit Rötungen, Ausschlag und Schwellung der Haut sowie starken Juckgefühlen.

Symptome von Milbenstichen – Milbenbissen

Typische Symptome eines Milbenbisses sind ebenso wie ihr Aussehen mit jenen eines Insektenstiches vergleichbar. Um die Bissstelle entsteht ein Juckreiz sowie eine gerötete Schwellung. Bei Bissen von Raubmilben kann außerdem eine Schuppung der Haut hinzukommen.

Milbenbisse können sich auch entzünden, hier hilft als Schnellhilfe oft Teebaumöl.

Wer eine Allergie gegenüber den Spinnentieren hat, kann zusätzlich unter einer verstopften Nase, Niesattacken oder gar einer sogenannten allergischen Rhinitis (Bindehautentzündung) kommen. In Extremfällen können selbst chronische Krankheiten wie Asthma auftreten.

Milbenbisse Bilder

Milbenbiss vergrößert
Milbenbiss vergrößert

Behandlung von Milbenbissen

Je nach Betroffenem, seien es Milbenstiche beim Kind, Erwachsenen oder Tieren, fällt die Art und Weise, wie der Stich behandelt wird, auch unterschiedlich aus. Noch dazu kommt es auf die Milbenart an. Die Behandlungsmethoden lassen sich dabei ebenso auf den Betroffenen anpassen wie die Vorbeugungsmaßnahmen, einerseits, da beispielsweise Hunde und Katzen von unterschiedlichen Milbengattungen befallen werden können, andererseits, da sie verschiedene Voraussetzungen mit sich bringen, aufgrund derer sie überhaupt erst anfälliger für Milben sind. Eine weitere schonende Möglichkeit Milbenbisse bei Menschen zu behandeln findet ihr hier.

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Welche Milben können den Menschen befallen?

Die meisten Milben leben als Ektoparasiten und befallen im Normalfall Vögel, Nagetiere und Haustiere. Einige stammen auch von Pflanzen wie die Spinnmilbe, andere von gelagerten Nahrungs- oder Futtermitteln:

  • Schweinekrätzmilben: Kommen oft in der Schweinhaltung vor
  • Futtermilben: Nisten sich oft in falsch gelagerten Futter für Tiere ein

 

Wie schütze ich mich einfach vor Milbenstichen?

Um sich vor Milbenstichen zu schützen, kann man beispielsweise Kokosöl oder Essig welches man im Haushalt hat, verwenden, um Milben fernzuhalten. Diese enthalten nämlich Laurinsäure, die für den Menschen zwar nicht wahrnehmbar ist, auf die Milben aber sehr empfindlich reagieren und so fernbleiben. Darüber hinaus kann die antibakterielle Wirkung von Kokosöl oder Essig sogar eingesetzt werden, um die Eier der Milben zu abzutöten.

Sofern man bereits einen Milbenstich erlitten hat, lindert das Auftragen einer Salbe auf wunde Stellen die Symptome. Zumindest gegen Hausstaubmilben helfen ein Milben Matratzenschoner sowie die Wahl von Holzfußböden gegenüber Teppichen, da sich die Milben im Holz nicht einnisten können.

Sind Milbenstiche ansteckend?

Ein Milbenstich kann durchaus eine ansteckende Wirkung entfalten. Die sogenannte Krätze (Scabies), eine Hautkrankheit, welche durch eine Milbeninfektion hervorgerufen wird und ansteckend ist, macht dabei die größte Gefahr aus. Die Milben bohren sich bis zu einem Zentimeter tief in die Haut und legen in ihr Eier ab. Folge sind Hautveränderungen und ein starkes Jucken der Haut, dass bei Wärme noch intensiver wird. Noch dazu besteht das Risiko einer erneuten Krätzeinfektion, wenn die Larven schlüpfen und sich ebenfalls in die Haut bohren oder sich gar bei Körperkontakt einen weiteren Menschen als Wirt suchen, was die Krätze auf eine weitere Art und Weise ansteckend macht.

Zwar ist dieses Ansteckungsrisiko recht gering, da intensiver Körperkontakt vonnöten ist damit die Krätze übertragen wird. Dennoch bestehen Gefahren: So kann der Krätze nämlich nicht vorgebeugt werden, lediglich eine günstigere Beeinflussung des Infektionsverlaufs ist möglich.

Hierzu kann man etwaige Schmerzen lindern, indem man der Haut ausreichend Feuchtigkeit zuführt und Medikamente einnimmt, um die Milben abzutöten und damit das erneute Eierlegen zu unterbinden.

Fazit

Milben sind zwar an sich für den Menschen nicht zwingend gefährlich, können aber dennoch lästige Parasiten sein. Ob sie allergische Reaktionen, unangenehmes Jucken oder Hautschuppungen verursachen, ihr Vorkommen im Haushalt sollte jedenfalls verhindert werden, die Krankheitsfolgen, die sie bewirken, sollte man behandeln. Außerdem bringen bestimmte Arten der Milbenbisse beim Menschen ein Risiko mit sich, im Extremfall gar Asthma oder Krätze. Das beste Mittel ist also, gar nicht erst Bedingungen aufkommen zu lassen, unter denen sich Milben wohl fühlen. So kann man durch regelmäßiges Durchlüften und heißem Waschen der Bettwäsche sowie dem Wechseln der Matratze alle sieben Jahre dem Milbenbefall vorbeugen.

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